Offener Brief “Priorität: globales Überleben - Selbstbetrug oder Zukunft“ an den Generalsekretär der UN und an alle führenden PolitikerInnen weltweit

06.05.09

Sehr geehrter Generalsekretär der Vereinten Nationen Herr, Ban Ki-moon, sehr geehrte PolitikerInnen

aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise laufen wir Gefahr, die generelle Bedrohung des Lebens auf der Erde durch die unheilvolle Umgestaltung der Biosphäre zu vernachlässigen. Dies bedeutet auf längere Sicht auch eine unvorstellbar extreme Verschärfung der globalen wirtschaftlichen Rezession. Der britische Ökonom Nicholas Stern errechnete bereits 2006, dass allein die durch die Erderwärmung verursachten künftigen Schäden eine Summe von 5-20% aller Bruttosozialprodukte aufzehren werden, wenn keine Klimawende gelingt. Prekäre Umweltentwicklungen, nicht mehr beherrschbare klimatische Prozesse und das anstehende Ende von klassischen Energieträgern und Rohstoffen drohen in eine soziale und kulturelle Schockstarre des Menschen zu münden. Wir wenden uns von der Wirklichkeit ab, die Versuchsanordnung Mensch gerät durch die Folgen der Selbstüberschätzung in Bedrängnis.

Klimaserie, Zeichnung 1, Courtesy: future research art center

Das Umweltprogramm der UN (UNEP), die World Meteorological Organization (WMO), das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und zahlreiche weitere Organisationen und Initiativen versuchen auf dem Gebiet von Umwelt- und Klimaschutz Schlimmstes zu verhindern. Sie, Herr Ban Ki-moon, wissen aber, dass uns allen die Zeit davon läuft. Die Fakten sprechen eine entsetzlich deutliche Sprache. Ein neues weltweit vernetztes Bewusstsein von allen kausalen Wirkungszusammenhängen sämtlicher die menschliche Existenz gefährdenden Einflussfaktoren ist dringend erforderlich. Dabei kommt der Politik in mehrfacher Hinsicht eine erhebliche Verantwortung zu. Sie muss einerseits mit Verhandlungsgeschick und fairen Ausgangsprämissen in weltweiter Abstimmung zum Treuhänder des Umweltglobalkapitals werden. Andererseits ist es auch notwendig, der Wirtschaft und der Forschung entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Vor allem aber muss durch offene und verantwortungsvolle Informationspolitik jeder Einzelne von der Dringlichkeit der Anstrengungen überzeugt werden.

Die natürliche Regenerationsfähigkeit von Atmosphäre, Weltmeeren und Süßwasservorkommen, von Tierwelt und Vegetation gelangt definitiv an ihre Grenzen. Die Hälfte aller Kulturböden ist degradiert und die Treibhausgasemission ist zur Kenngröße für die besorgniserregende Klimaentwicklung geworden. Mit Geoengineering, wie Installation eines Weltraumschutzschildes, Kohlendioxid absorbierenden künstlichen Bäumen oder Düngung der Meere, ist diese dramatische Klimatendenz nicht abzuwenden. Der ökologische Fußabdruck, welcher der Fläche an Böden und Gewässern entspricht, der notwendig für die Bereitstellung der Ressourcen und für die Aufnahme anfallender Abfälle und Rückstände für einen entsprechenden Lebensstil ist, überstieg bereits 1999 die Fläche der Erde um 20%. Die Welt war in diesem Sinne schon bei der damals bestehenden Weltbevölkerung von ca. sechs Milliarden viel zu klein bzw. der Flächenverbrauch zu hoch. Was soll dann erst 2050 mit dem Lebensstandard der zu erwartenden zehn Milliarden Menschen werden? Gefährlich in diesem Zusammenhang sind wachsende Armut, Hungersnöte, die damit verbundene Zunahme von Ressourcenkriegen und unabsehbare Migrationsbewegungen.

Klimaserie, Zeichnung 2, Courtesy: future research art center

Wir alle sind Teilnehmer am größten Experiment der Menschheit: der umfassenden Gestaltung und folgenschweren Neuerfindung unseres Umfeldes durch zunehmend tiefer gehende, komplexere Eingriffe in Natur- und Umweltsysteme. Als zentrale Aufgabe der Regierenden steht die globale Koordinierung nachhaltiger Nutzungskonzepte, um die uns noch zur Verfügung stehenden unbezahlbaren, elementarsten Lebensgrundlagen von Boden über Wasser bis hin zur Atmosphäre zu bewahren. Dabei ist ein gerechter Interessen- und Lastenausgleich zwischen Nationen und Völkern zu gewährleisten.

In der dritten wissenschaftlich-technischen, ökologischen Revolution geht es u.a. um die Erhöhung der Energieeffizienz bei Herstellung und Verbrauch von Maschinen und Geräten, die Steigerung des Wirkungsgrades bei alternativer Energiegewinnung und die Revolutionierung der Mobilität (z.B. Containerfrachter als Segelschiffe, Autos mit alternativen Antrieben). Es werden wissende, verantwortliche KonsumentInnen, aber auch mutige PolitikerInnen gebraucht, die zukunftsweisende Bedingungen gesetzlich festlegen und einfordern. ‚Tank statt Teller Hauruckaktionen‘, die ein unerträgliches Schamgefühl angesichts des täglichen Hungers in vielen Regionen der Welt hervorrufen, bieten keine Lösung. Forschungsgelder müssen dringend in viel größerem Umfang und zielgerichteter in erneuerbare Energien investiert werden. Grüne Energie ist schon preiswerter geworden, vor allem wenn man die Nachfolgekosten herkömmlicher Energieerzeugung mit in Betracht zieht. Aber ihr Anteil am Energiemix ist auch in absehbarer Zukunft noch viel zu gering. Die Regierungen dieser Welt sollten jetzt einen gemeinsamen Energiefond gründen, um z.B. Energienetze bauen zu können, die sonnenreiche Länder einbinden.

Ebenso müssen Konzepte für neuartige und nachhaltige Warenwirtschaftskreisläufe erstellt werden. Von extensivem Wachstum gilt es über eine Erhöhung der Ressourceneffizienz zu intensivem Wachstum zu gelangen. Gigantische Aufgaben mit drängender Lösungserarbeitung!

Sie und wir alle möchten zur Befreiung aus der beschriebenen misslichen Lage sofort beitragen, schnell und verantwortungsvoll. Wir finden es sehr ermutigend, dass die EU die Reduzierung der Emission von Treibhausgasen um 20% beschlossen hat und die Bereitschaft äußert, sie auf 30% zu erhöhen, sofern es zu einer entsprechend abrechenbaren Mitwirkung weltweit kommen sollte. Wir bitten Sie, Herr Ban Ki-moon, alles Menschenmögliche zu tun, um die Bedingungen für die Umsetzung dieser 30 % zu erfüllen. Dank der Bemühungen internationaler Politik zeigen sich weitere hoffnungsvolle Ansätze; so soll der Erhalt von Regenwälder honoriert, die Reduzierung aber mit Gebühren belegt werden. Zu Recht, wenn man bedenkt, dass sich Regenwaldgebiete wie Kühlschränke im sich aufheizenden Weltklima verhalten. Es ist auch lobenswert, dass damit begonnen wird, an gerechten Preisen für die Entnahme von Ressourcen aus der Umwelt und Regress für Zerstörung derselben international zu verhandeln. Momentan, so wurde berechnet, kann die Welt z.B. mit einem Prozent ihres BIP die Erderwärmung auf voraussichtlich zwei Grad begrenzt halten. Dazu gibt es aus ökonomischer Sicht keinerlei vernünftige Alternative. Im Biosphäre-2- Experiment in den 90er Jahren in Arizona mussten 150 Millionen US-Dollar aufgewendet werden, um acht Menschen zwei Jahre in einem mit unzähligen Pumpen und Schleusen konstruierten überdimensionierten Gewächshaus mehr schlecht als recht am Leben zu halten. Was würde es kosten der Weltbevölkerung zwei Jahre auf diese Weise das Überleben zu ermöglichen? Angesichts der Lebensfeindlichkeit des Weltalls ist der Wert der Biosphäre unermesslich groß!

Klimaserie, Zeichnung 3, Courtesy: future research art center

In Anbetracht katastrophaler Umweltzerstörung und Erderwärmung herrschen auf der einen Seite Egoismus und Verharmlosung, auf der anderen Angst und Ohnmacht vor. Die komplexe Sachlage zu analysieren, zu verstehen und daraus Schlüsse mit Handlungsempfehlungen zu ziehen, ist die zentrale Aufgabe dieses Jahrhunderts. Wir brauchen eine tiefe Zäsur, eine allumfassende Wende. Fordern Sie, Herr Ban Ki-moon, ein radikales Umdenken! Wo Lebensgrundlagen missbraucht und verschwendet werden, muss angeklagt werden. Eine besondere „UNO-Grünhelm-Einheit“ ist für die Kontrolle erforderlich. Wir glauben, dass vollkommen andere politische Instrumente geschaffen werden müssen. Viele Ideen sind bereits vorhanden, manches wirkt utopisch, anderes ist schnell und unkompliziert realisierbar. Eine Wissens-, Technologie- und Umweltdatenbank in UNO-Verantwortung sollte als zentrale Mess- und Entscheidungsstation für sämtliche globale Umweltaktivitäten geschaffen werden. Die Informationen dieser Datenbank sollten öffentlich und für jedermann zugänglich sein, so dass für alle sichtbar wird, wann und warum welche Eingriffe in die Umwelt erfolgen. Von jedem Ort der Welt aus könnten Umweltereignisse an diese Zentrale gemeldet werden. Zusammen mit globalen Frühwarnsystemen würden so akute Umweltkatastrophen schnell erkannt. Durch von den Vereinten Nationen ausgerufene verbindliche Sofortmaßnahmen würde Schadensbegrenzung eingeleitet, um die Opferzahlen zu reduzieren. Es geht um nichts weniger als die Gestaltung einer Vision zur Mobilisierung eines Miteinanders in der bestehenden Krise!

Klimaserie, Zeichnung 4, Courtesy: future research art center

Hinsichtlich der übergroßen Herausforderung an die heutige Menschheit wird eine viel zu zögerliche Aufklärungsarbeit betrieben. Umwelt und Klima müssen auch Nummer eins auf der Agenda jedes einzelnen Bürgers werden, der seinen eigenen Haushalt zukunftsfähig machen sollte, verfügt er doch über ein Finanzbudget und hat in diesem Sinne eine Wirtschaftskompetenz. Die Kaufkraft der BürgerInnen als Ganzes genommen ist mächtig und kann durch gezielte nachhaltige Investitions- und Kaufentscheidung Einfluss auf Industrie und Landwirtschaft nehmen. So wie auf nationalökonomischer Ebene bedeutet Zukunftsfähigkeit nicht Verzicht. Es geht vielmehr um die gezielte Nutzung von Einsparpotentialen. Wenn also durch den Einsatz von Energiesparlampen, durch die Isolierung des Hauses oder durch die Nutzung von Sonnenenergie, die Haushaltskosten erheblich reduziert werden, kann sich eine größere Investition sehr schnell amortisieren. Viele Gewohnheiten sind, wie wir alle wissen, unserer Gesundheit und Lebenserwartung nicht zuträglich; angefangen von PKW bedingter Bewegungsarmut bis hin zum Verzehr von zu viel Fleisch. Manches ist auch einfach nur teure Unaufmerksamkeit, wie z.B. die unnötige Nutzung des Stand-by Modus oder das Vergessen des Topfdeckels beim Kochen.

Da in diesem Sinne für die Überwindung von Umwelt-, Energie-, und Klimakrise die Mitwirkung jedes Einzelnen von so entscheidender Bedeutung ist, muss im denkbar breitesten Maßstab informiert und aufgeklärt werden. Weltweit sollte sich vor jeder Schule, vor jedem Rathaus, auf jedem hochfrequentierten Platz eine Stele befinden, die elektronisch aktuelle Informationen anzeigt, quasi als Benutzerhinweise für eine Welt im Fieberzustand. Neben dem Transfer von Faktenwissen wird emotionale Fassbarkeit der schwer verständlichen, oft nicht direkt sichtbaren und schon gar nicht nachvollziehbaren katastrophalen Weltentwicklung durch Bilder generiert. Über eine an dieses Informationssystem angegliederte Internetplattform könnte ein alternativer Think Tank initiiert werden, der sicher ähnlich erfolgreich wäre wie Linux oder Wikipedia. Bei einer internationalen Vernetzung von Ideen zum Umwelt-Know-how ist von kreativen Lösungsansätzen auszugehen. Wegschauen hilft niemandem!

Stelenentwürfe

Früher lebte der Mensch im harmonischen Einklang mit der Natur. Er begegnete ihr mit Respekt, das Gleichgewicht in seinem Universum wollte er erhalten, so dass ihm kein Ungemach widerfährt. Diese ethischen Werte müssen heute auf einer höheren Ebene in einem verbindlichen Kodex für alle wieder neu erfahrbar, erlernbar und einklagbar gemacht werden. Hier stehen wir vor Neuland, denn die jetzt notwendigen ethischen Prämissen sind ohne Vorbild. Für Immanuel Kant war eine solch hohe Wirkmächtigkeit des Menschen der Natur gegenüber schlicht und einfach nicht vorstellbar, so dass er seinen kategorischen Imperativ nur auf die dialogische Interaktion zwischen Menschen ausrichtete, die Natur blieb als ethisch-juristische Instanz außen vor. Wie hätte man dem Universalgelehrten und globalen Forschungsreisenden Alexander von Humboldt im 18. Jahrhundert die Befähigung des Menschen zum Abtauen der Polkappen und das Erwärmen der Weltmeere auf Badewannentemperatur erklären sollen? Der romantisch gefärbte Pantheismus vorindustrieller Zeit bildete den letzten Akt der Naturbetrachtung unter Ausklammerung der Verantwortung für den Planeten als Lebensgrundlage zukünftiger Generationen. Wir müssen dem übermächtigen Akteur Biosphäre in der ethischen Interaktion ein unerbittliches Gewicht zuerkennen. Die Natur bestimmt unsere Wirtschaftsfähigkeit, das ist gewiss, aber die Natur kann auch ohne uns. Die Art endlosen Wachstums ist schon lange eine Illusion. Die Schuldfrage stellt sich, da wissenschaftlich erwiesen ist, dass die Bedrohung über weite Strecken vom Menschen erzeugt wurde. Aber es scheint, als wolle niemand Verantwortung übernehmen. Alle Verhandlungen sind langwierig und zäh. Währenddessen werden Stunde um Stunde menschliche Existenzgrundlagen vernichtet, wertvolle Zeit geht verloren.

Für die Menschen auf den Malediven kommt schon jetzt jede Hilfe zu spät. Der am 28. Oktober 2008 zum Präsidenten gewählte Mohamed Nasheed hat ein bis dato weltweit einmaliges Programm aufgelegt. Jedes Jahr soll ein gewisser Prozentsatz des Staatshaushalts für den Erwerb neuen Grund und Bodens verwendet werden. Vor dem Hintergrund des steigenden Meeresspiegels will der Inselstaat rechtzeitig mögliches Ausweichland für seine Bevölkerung erwerben. Im Gespräch sind Teile von Indien, Sri Lanka oder Australien.

Klimaserie, Zeichnung 5, Courtesy: future research art center

Die menschliche Zivilisation ist erst durch die Aneignung und Nutzung der Natur zu dem geworden, was sie heute ist. Jedoch haben Kurzsichtigkeit und Selbsttäuschung, Habgier und Hochmut das Geben und Nehmen der Umwelt gegenüber nicht im Einklang erfolgen lassen, was u.a. zu zerstörerischen Langzeitwirkungen wie der Erderwärmung geführt hat. Ist möglicherweise die diesbezügliche Intelligenz des Menschen kleiner als die von Tieren? Füchse z.B. bejagen eine Hasenpopulation ohne eine ausreichende Reproduktionsfähigkeit dieser Beutetiere zu planen. Sie zerstören aber niemals das Grasland, welches die Hasen für ihre Ernährung benötigen. Der Mensch jedoch, so hat sich erwiesen, vernichtet die Nahrungsgrundlage seiner Beutetiere. Vielleicht können wir unseren Mangel an umfassender Denk- und Vorstellungskraft, an Verantwortung und Disziplin durch ein neues moralisches (Handlungs-) Bewusstsein kompensieren, insbesondere durch ein neues Verständnis von ‚das ist Gut‘, und ‚das ist Schlecht‘ und durch die Stärkung unseres Gewissens. Jetzt sind andere Tugenden, ganz ungewohnte moralische Werte und vor allem Weitsicht gefragt. Die Zivilisation muss einen völlig neuen Entwicklungsschritt gehen. Wir, die wir in den Industriestaaten leben, sind bisher für 80% der Treibhausgase verantwortlich, eine nicht zu leugnende Tatsache. Wir sollten nun Vorbild im Klimakampf sein. Das Primärinteresse der Weltbevölkerung darf sich nicht mehr an politischen oder religiösen Richtungen spalten, sondern muss auf das generelle Überleben der Spezies Homo Sapiens gerichtet sein. Schon jetzt wissen die Wissenschaftler, dass es unseren Kindern nicht besser gehen wird als der heutigen Generation.

Klimaserie, Zeichnung 6, Courtesy: future research art center

Prognosen, Szenarien, Computermodelle liefern sicherlich Vorhersagen. Aber wie genau sind diese? Die tatsächlichen Folgen des Klimawandels sind nicht bis ins Letzte antizipierbar und deshalb ist es geboten, ein vielfaches Ausmaß der getroffenen Voraussage nicht auszuschließen. So verläuft z. B. das besorgniserregende Abschmelzen der Arktis und des grönländischen Eisschildes sehr viel schneller als voraus berechnet. Die Klimakatastrophe hat bereits begonnen, ihre ersten Folgen werden sichtbar. Es ist unmöglich einfach zur Tagesordnung zurück zu kehren, wenn prognostiziert wird, dass sich die Menschen schon in 50 Jahren nicht mehr schnell genug an sich verändernde Lebensbedingungen anpassen können. Sie, wir und die VerantwortungsträgerInnen dieser Welt müssen genau hinschauen, denn es geht nicht nur um das Wetter, wenn vom Klima gesprochen wird. Wobei wir wieder bei der Forderung nach einer ethischen Neuorientierung im Verhalten jedes Politikers, jedes Unternehmers, aber auch eines jeden Einzelnen wären, der sich aufrichtiger Weise nach seinem Tun und Lassen kritisch selbst befragen muss. Diese Verantwortung kann nicht abgegeben werden!

Den Offenen Brief verfassten wir anlässlich eines Besuchs der Ausstellung "2 GRAD, DAS WETTER, DER MENSCH UND SEIN KLIMA" im Deutschen Hygienemuseum Dresden. Wir, K.H.Wagner, sind zwei Künstler, die seit mehreren Jahren mit einem eigenen, unabhängigen Programm, dem -future research program- (frp), Probleme künftiger Entwicklung mit künstlerischen Mitteln untersuchen.


Hochachtungsvoll
K.H.Wagner

Prof. (em.) Dr.-Ing. Michael F. Jischa, Autor des Buches "Herausforderung Zukunft" und Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME übernimmt die Schirmherrschaft für die Initiative Offener Brief des - future research program - an den UN-Generalsekretär über die Klimadebatte und die daran angrenzenden Themengebiete.

Viele Menschen befürworten das inhaltliche Anliegen dieses offenen Briefes u.a.

Prof. Dr. Ulrich Beck
Prof. Dr. Dieter Birnbacher
Prof. Annick Douguedroit
Prof. Dr. Wilfried Endlicher
Dr. Helmut Gebauer
Dr. Edgar Göll
Dr. Sabine Höhler
Kurt Lussi
Prof. Claudia Köhler
Prof. Dr. Karl-Siegbert Rehberg
Prof. Dr. Wolfgang Sachs
Prof. Dr. Christian-D. Schönwiese
Prof. Dr. Markus W. Sigrist
Dr. Frank Sollondz
Dr. Bernd Stiller
Gabi Weitzel